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FAQ hybride Gemische

FAQ hybride Gemische

Hier finden Sie häufige Fragen unserer Kunden

Trockensauger im Gas Ex-Bereich

Laut Richtlinie gibt es eine Einschränkung bei der Anwendung von Staubsaugern im GasEx- Bereich. Beim Saugen von Gas/Staubgemischen entsteht ein hybrides Gemisch.

In diesem Fall muss folgendes beachtet werden:

Alle im elektrostatischen Sinn isolierenden Stäube mit unten genanntem Grenzwert* dürfen nicht aufgesaugt werden. Nicht leitfähige Stäube bauen beim Transport (Saugen/Fördern) untereinander oder in Kontakt mit leitfähigen oder nicht leitfähigen Oberflächen Ladungen auf. Diese Ladungen werden nicht unmittelbar bei Kontakt mit einer leitfähigen Verbindung zum Erdpotential abgeleitet, sondern es kann sich z.B. in einem Behälter zunächst ein sehr hohes Ladungspotential bilden. Die Ladung, welche durch das Zusammenfallen des aufgeladenen Staubes entsteht ist nicht sehr hoch, allerdings kann diese Energie ausreichen, um zur geerdeten Behälterwand hin zündwirksame Büschelentladungen zu erzeugen. Büschelentladungen können die meisten brennbaren Gase und Dämpfe sowie hybride Gemische entzünden. Deshalb ist das Saugen von nicht leitfähigen Stäuben in Gas- Ex-Bereichen ohne zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen untersagt. (Für weitere Informationen fordern Sie unsere Datenblatt „Fragen zu nicht leitfähigen Stäuben“ an.)“

*Der Grenzwert für Schüttgüter liegt bei einem spezifischen Widerstand 1*10^8 Ωm (siehe auch TRBS 2153, Kap. 6.3). Für Schüttgüter mit einem höheren spezifischen Widerstand ist das Entstehen von zünd-wirksamen Büschelentladungen nicht auszuschließen.

Die KRAHNEN - Modelle EGS für den Gas Ex-Bereich der Zone 1/2 sowie das Modell EGS GD und DGS für den StaubEx (Z21) und den GasEx (Z1)-Bereich sind zur Aufnahme von trockenen, brennbaren, leitfähigen und nichtleitfähigen** Stoffen mit einer Mindestzündenergie von > 0,3 mJ sicherheitstechnisch geprüft und zugelassen.

(**bis zum angegebenen Grenzwert)